Hier wird die Kornernte vorgestellt, wie sie noch bis in die fünfziger Jahre von kleinen Landwirten gehandhabt wurde. Aus Anlass der 800-Jahrfeier von Weiperfelden machten sich Erika Heep, Anni und Wolfgang Radermacher und Dieter Busch daran, die Kornernte wie früher auf dem Roggenfeld des Biolandwirtes Wolfgang Busch im Sommer 2007 nachzuvollziehen.

Mitte Juli begann die Getreideernte, zunächst wurde das Korn (Roggen) geerntet, dann die anderen Getreide Hafer, Weizen und Gerste.

Die Kornernte war zu damaliger Zeit eine schwere und auch zeitraubende Arbeit. Nicht jeder Bauer hatte eine Mähmaschine und ein Pferd oder eine Kuh zur Hilfe.

Morgens früh, nach getaner Stallarbeit, die Bauersfrau hatte inzwischen den Korb für die Vesper auf dem Acker gepackt, fuhr die Familie aufs Feld.

Zum „Tag der offenen Höfe“ im Rahmen der 800-Jahrfeier von Weiperfelden wurde dieser besonders schön hergerichtete Hausten im Dorfgemeinschaftshaus ausgestellt. (Foto: Franz Brunner)

Die folgenden Seiten geben einen Einblick in die Arbeiten:

  1. Das Wetzen der Sense
  2. Das Mähen
  3. Das Aufnehmen der Halme
  4. Das Herstellen einer Witt
  5. Ein Schwätzchen muss auch sein
  6. Der Hausten wird vorbereitet
  7. Der Hausten entsteht
  8. Das Frühstück

Die Fotos stammen, sofern nichts anderes angegeben ist, von Claus Wolfram.

Am Text haben Margret Blecker und Wolfgang Radermacher mitgewirkt.