Hier ist verzeichnet, was so über das virtuelle Heimatmuseum geschrieben oder gesprochen wurde.

 

05. 02. 2007 Radiobeitrag über unser virtuelles Heimatmuseum (mit freundlicher Genehmigung von hrMEDIA) hr4
14. 09. 2004 Einweihungsfest auf dem Bechtelschen Anwesen Wetzlarer Neue Zeitung
05. 2003 Heimatmuseum im Internet Mitteilungen – Journal des Hessischen Museumsverbandes. Heft 24
31. 08. 2002 Arbeitskreis zerlegte Waldsolmser Geschichte in viele Nullen und Einsen Wetzlarer Neue Zeitung
Wetzlarer Neue Zeitung vom 14. 09. 2004:

Neue Räume für „FrauZeit“ und der neu gestaltete Hofbereich

Einweihungsfest auf dem Bechtelschen Anwesen

Waldsolms-Brandoberndorf.  (ho). Der bundesweite Tag des Denkmals wurde in Brandoberndorf auch genutzt zur offiziellen Einweihung der Räumlichkeiten des Vereins „FrauZeit“ im ehemaligen Wohnhaus des Bechtelschen Anwesens sowie des neu gestalteten Hofbereichs vor Wohnhaus und Gemeindehaus. Im Beisein von Eva-Susanne Götz vom „Amt für den ländlichen Raum“ (Wetzlar), Architektin Silvia Scheu-Menzer (Planung Dorferneuerung) und zahlreichen Bürgern übergab Bürgermeister Norbert Leistner (SPD) den als „Freiluft-Kommunikationsraum“ konzipierten und neu gestalteten Hof des ehemaligen Bechtelschen Anwesens seiner Bestimmung.

Die Hoffläche des ehemaligen Bauernhofs inmitten des historischen Ortskerns von Brandoberndorf war von Mitgliedern der Evangelischen Kirchengemeinde Brandoberndorf mit Unterstützung durch die Gemeinde Waldsolms in Eigenleistung gestaltet worden. Der als Begegnungspunkt konzipierte Hofbereich verfügt jetzt über Sitzmöglichkeiten aus natürlichen Baustoffen, die Platz für bis zu 65 Personen bieten (wir berichteten). Als I-Tüpfelchen wurden vor einigen Tagen noch zwei Sandsteinpfeiler im Eingangsbereich an der Pfarrgasse aufgestellt, die über 100 Jahre lang den Bad Homburger Schlosspark zierten und dort jetzt ausgemustert wurden.

Im angrenzenden denkmalgeschützten Wohnhaus sind die Räumlichkeiten des Vereins „FrauZeit“, der jetzt über ein Seminarzimmer und eine Küche verfügt, und des „Virtuellen Heimatmuseums“. Auch diese Räume wurden von den jeweiligen Mitgliedern ebenfalls mit Unterstützung der Gemeinde und des Amtes für den ländlichen Raum in Eigenleistung hergerichtet. Der Verein „FrauZeit“ und das „Virtuelle Heimatmuseum“ stellten sich im Rahmen eines Tags der offenen Tür vor. Interessierte Besucher konnten die Räumlichkeiten in aller Ruhe besichtigen.

Lob für die Helfer

Bei der offiziellen Einweihung lobte Bürgermeister Leistner die gezeigte Eigeninitiative und sagte: „Die Gebäude mit evangelischem Gemeindesaal, Jugendraum, Verein ,FrauZeit und ,Virtuellem Heimatmuseum in Eintracht mit dem schön gestalteten Hof stellen eine Bereicherung für Brandoberndorf dar.“

Dann dankte er den Helfern und Firmen für die geleistete Arbeit und äußerte den Wunsch, dass sich alle Altersklassen beteiligen, „dass dieser Hofraum mit Leben erfüllt wird“. Zumindest am Sonntag, dem Tag des Denkmals, wurde von der Einladung bereits reger Gebrauch gemacht.

Schnell fanden sich Bürger zum Plausch oder stimmten in froher Runde ein paar Lieder an. Der Verein „FrauZeit“ reichte kühle Getränke, Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, die Jugendlichen vom benachbarten Jugendraum grillten Bratwürstchen, und auch das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der nahen evangelischen Kirche war das Programm für den Tag des Denkmals in Brandoberndorf eröffnet worden.

Der neu gestaltete Hofbereich des Bechtelschen Anwesens erfüllte auf Anhieb seine Funktion als Treffpunkt. Im Hintergrund das nun sanierte ehemalige Wohnhaus und links das im Rahmen der Dorferneuerung entstandene Gemeindehaus. (Foto: Homberg)

Anmerkung:

Weil der Artikel die Einweihung der Arbeitsräume im Obergeschoss des Bechtelschen Anwesens und die durch den Arbeitskreis „Virtuelles Heimatmuseum“ organisierte und durchgeführte Ausstellung im benachbarten Gemeindezentrum mit keinem Wort erwähnt, möchten wir eine kleine Ergänzung vornehmen.
Im Obergeschoss kann unser Arbeitskreis zwei Räume beziehen, die zu Arbeitstreffen genutzt werden sollen und mit EDV-Technik ausgestattet werden.
Die Räume wurden in den letzten Wochen von Mitgliedern des Arbeitskreises in der Freizeit malermäßig renoviert und müssen noch fertig eingerichtet werden.
Die Ausstellung im Gemeindehaus zeigte eine Reihe von Objekten, die im virtuellen Museum enthalten sind, als körperliche Stücke. Beiliegende Fotos geben einen Eindruck davon. Während der gesamten Ausstellungszeit, standen Mitglieder des Arbeitskreises als Ansprechpartner zur Verfügung und stellten interessierten Besuchern das virtuelle Museum, so wie es im Internet vorgefunden wird, auf dem Computer vor.

Ausstellung im Gemeindezentrum - Überblick

Ausstellung im Gemeindezentrum - Getreidepuppe
Fotos: C. Wolfram

Mitteilungen – Journal des Hessischen Museumsverbandes, Heft 24:

Zum Thema  Heimatmuseum im Internet

Virtuelles Museum der Gemeinde Waldsolms

Virtuelles Museum der Gemeinde Waldsolms,
Adresse: www.heimatmuseum-waldsolms.de
Öffnungszeiten: täglich 24 Stunden,
Eintritt frei

Eigentlich begann alles ganz normal: Brandoberndorf, ein Ortsteil der Gemeinde Waldsolms im Lahn-Dill-Kreis, war in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen worden und wollte zum Abschluss der Maßnahmen die Ergebnisse präsentieren. Bei den Vorarbeiten war bekannt geworden, dass auf vielen Dachböden „jede Menge alter Sachen“ lagerten, die einbezogen werden sollten. Gleichzeitig hatte sich ein Kreis interessierter Einwohner zusammengefunden und überlegt, wie die Geschichte der einzelnen Ortsteile aufgearbeitet werden könnte. Was lag also näher, als an ein Heimatmuseum zu denken?

Erste Gespräche setzten jedoch dem Vorhaben schnell Grenzen: Die zur Verfügung stehenden Mittel waren zu gering, ein Gebäude stand nicht zur Verfügung und in den umliegenden Ortschaften gibt es bereits eine erkleckliche Anzahl an Heimatmuseen. Es musste noch eine andere Möglichkeit geben.  Sie wurde im Internet gefunden: Die Idee des wohl ersten hessischen virtuellen Heimatmuseums war geboren.

Um die individuellen Überlegungen und Vorstellungen zu bündeln wurde zunächst im Jahr 2001 ein Konzept entwickelt.  Dieses sieht vor, zwei verschiedene Sammlungen aufzubauen. Eine, die im Internet präsentiert, und eine zweite, die im Rahmen von öffentlichen Festen und Veranstaltungen gezeigt werden kann und soll.

Die Darstellungsform im Internet sollte zunächst eng an tatsächliche bauliche Begebenheiten angepasst werden.  Das heißt, es war geplant, den Grundriss einer landwirtschaftlichen Hofreite so aufzubereiten, dass jeder Raum per Link zu den Objekten führt, die seiner ursprünglichen Funktion entsprachen. Also, landwirtschaftliche Maschinen sollten über den Hof und die Scheune sichtbar gemacht oder Küchengeräte „hinter“ der Küche untergebracht werden und so fort. Damit, so das Konzept, sollte der Eindruck eines virtuellen Museumsgebäude aufgebaut werden.

Arbeitskreis Virtuelles Museum

Zunächst kamen auf den zwischenzeitlich gegründeten „Arbeitskreis Virtuelles Museum“ verschiedene Arbeiten zu, mit denen niemand gerechnet hatte. Wie bei einem „richtigen“ Museum auch, mussten die Objekte zusammengetragen und bearbeitet werden. Zu dieser Bearbeitung gehört die Inventarisation ebenso wie das Fotografieren und Recherchieren von Objekten, bei denen Geschichte und Geschichten des Exponates aufgeschrieben und für die Ausstellung vorbereitet werden. Der Logik des Projektes folgend, wird die Inventarisation selbstverständlich per Computer durchgeführt. Außer den Exponaten sollen aber auch Tondokumente ausgestellt werden. Hier wird zunächst daran gedacht, Geschichten aus der Heimat in Dialekt gesprochen auf Tonband aufzunehmen und ebenfalls für das Internet aufzubereiten. Auch die Präsentation von Videosequenzen, beispielsweise vom Maschineneinsatz, wird möglich sein. Parallel wird eine reale Sammlung aufgebaut, die zu verschiedenen Anlässen themenbezogen gezeigt werden kann. Im Rahmen des Backhausfestes können dann beispielsweise Backmodel, Einschießbretter, Körbe, Reisigbündel oder Teigtröge gezeigt werden. Auch diese Exponate müssen museal aufgearbeitet, anders als bei der virtuellen Sammlung aber auch gelagert werden.
Hier zeigte sich ein weiterer Vorteil des virtuellen Museums: Im Gegensatz zu manchen anderen Museen werden die Exponate der Wechselausstellung nicht der Dauerausstellung entzogen.
Der „Arbeitskreis Virtuelles Museum“ besteht aus knapp einem Dutzend engagierter Mitarbeiter, die sich die anfallenden Arbeiten teilen. Zwei programmieren, betreuen und aktualisieren die Homepage, zwei redigieren die eingehenden Texte und die übrigen fotografieren und inventarisieren die Objekte. Sie alle arbeiten ehrenamtlich.

Online nach einem Jahr

Bei den laufenden Arbeiten zeigte sich, dass einige konzeptionelle Überlegungen nicht umsetzbar waren. So wurde beispielsweise von der Idee des Hofgrundrisses auf der Startseite Abstand genommen, weil der Programmieraufwand ehrenamtlich nicht zu bewältigen wäre. Zudem traten in den letzten Monaten neben den Exponaten vermehrt historische Fotografien, Urkunden und Bücher ans Licht, so dass zu den bislang vorgesehenen „Räumen“ ein Archiv und eine Bibliothek einzurichten sein werden.
Nach etwa einem Jahr Arbeit ist das virtuelle Museum nun online, die ersten Exponate ausgestellt. Es liegt eine Vielzahl weiterer aufbereiteter Inventarkarten vor, die in den kommenden Wochen ins Netz gestellt werden. Zu unserem großen Bedauern konnten wir die Museumseröffnung nicht in einem angemessenen Rahmen mit Sekt und Schnittchen feiern, da wir nicht wussten, wohin wir die offiziellen Vertreter einladen sollten. Gleichwohl wurde berücksichtigt, dass nicht jeder Einwohner von Waldsolms über einen Internetzugang verfügt. Daher richtete die Gemeinde im Rathaus ein Terminal ein, auf dem während der Öffnungszeiten das Museum zu besichtigen ist.

Kontakte zu jüdischen Familien

Für den kommenden Winter hat sich der Arbeitskreis große Aufgaben gestellt: In Brandoberndorf lebten bis zum Holocaust fünf jüdische Familien. Auch wenn auf privater Ebene zu einigen Familienmitgliedern noch nach dem Krieg Kontakt gehalten wurde, so schlief dieser in den letzten Jahrzehnten ein. Mit Hilfe des Internets sollen diese Kontakte wieder aufgenommen und neue geknüpft werden. Zudem liegt eine bereits fertig gestellte Sammlung genealogischer Daten dieser Familien vor und wird in Absprache mit den Nachkommen auf die Homepage gestellt. Gleichzeitig soll die Geschichte der Juden im Ort aus Erzählungen und anhand von Archivrecherchen nachgezeichnet und ebenfalls im Internet veröffentlicht werden.
Eine andere Gruppe wird die historischen Abbildungen vor allem der Ortsansichten sichten, mit Texten versehen und eine Gegenüberstellung „Gestern – Heute“ vornehmen.
Schließlich und endlich wird auf der Homepage ein Gästebuch eingerichtet. Es dient einerseits dazu, die Meinung der Besucher festzuhalten, andererseits kann man eine Emailadresse hinterlassen, um regelmäßig über Updates informiert und auf die realen Wechselausstellungen aufmerksam gemacht zu werden.

Wolfgang Fritzsche

Wetzlarer Neue Zeitung vom 31. 08. 2002, S. 21:

Das „Virtuelle Heimatmuseum“ kann von der ganzen Welt aus besichtigt werden

Arbeitskreis zerlegte Waldsolmser Geschichte in viele Nullen und Einsen

von Christian Wolfram (0 64 41) 95 96 97 lokalredaktion.wnz@mail.mittelhessen.de

Waldsolms-Brandoberndorf.  Neugierige Blicke haften an einem Karton mit alten, verstaubten Büchern . Nach einigem Blättern in den verblichenen Seiten stellt sich heraus: Es handelt sich um die Schulchronik der Weiperfeldener Schule aus dem frühen 19. Jahrhundert. Ganz klar, dies wird ein neues Ausstellungsobjekt für das „Virtuelle Heimatmuseum Waldsolms“. Seit etwas mehr als einem halben Jahr arbeiten ein knappes Dutzend Waldsolmser an der Errichtung eines Heimatmuseums zur Geschichte von Waldsolms – und zwar im Internet.  Die Mitglieder digitalisieren Heimatgeschichte, zerlegen sie sozusagen in Nullen und Einsen, damit Bilder und Texte über Computer zugänglich werden.

Die Idee für das Heimatmuseum entstand im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms in Brandoberndorf. Nach einem Aufruf im Waldsolmser Mitteilungsblatt fand sich schnell ein kleiner Kreis von Interessierten zum „Arbeitskreis Virtuelles Heimatmuseum“ zusammen.
Die ursprüngliche Idee war, in Waldsolms ein ganz normales Heimatmuseum zu schaffen. Doch da es weder in Brandoberndorf noch in den übrigen Ortsteilen die dafür geeigneten Räume gibt, entstand die Idee eines Museums im „World Wide Web“.
Zur wissenschaftlichen Betreuung des Projekts hat die Gemeinde den freiberuflichen Kulturwissenschaftler Dr. Wolfgang Fritzsche aus Gustavsburg beauftragt. Er hat zunächst ein Konzept für das virtuelle Heimatmuseum in Waldsolms erarbeitet und in den ersten Sitzungen des Arbeitskreises die Grundlagen erklärt. Jetzt, da die Gruppe mehr und mehr selbstständig arbeitet, steht er in erster Linie beratend zur Seite.
„Das ist schließlich nicht mein Museum, sondern das der Waldsolmser“, meint er. „Ich schreibe dem Arbeitskreis nicht vor, wie er es zu gestalten hat, sondern gebe lediglich Hinweise. Die Ideen kommen von der Arbeitsgruppe.“
Fritzsches Honorar sowie die Kosten für die Homepage, die nötigen Anschaffungen und die Miete für einen Archivraum im ehemaligen Bundeswehrdepot trägt die Gemeinde über die Dorferneuerung. Für die Zeit danach, also ab 2003, ist Bürgermeister Norbert Leistner (SPD) zuversichtlich: „Wir sind schon dabei, Sponsoren für das Projekt zu suchen.  Die Gemeinde wird den Arbeitskreis auf jeden Fall unterstützen.“
Das Projekt bietet unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu beteiligen. „Einige leben seit ihrer Kindheit in Waldsolms und sind mit der Geschichte ihres Dorfes fest verwurzelt“, erklärte Fritzsche. Andere könnten beispielsweise fotografieren, Texte verfassen oder kennen sich mit dem Internet aus. „Und natürlich würden wir uns auch freuen, wenn sich noch mehr Interessierte für unsere Arbeit begeistern würden. Jeder ist willkommen.“
Die Auswahl an ausstellungswürdigem Material ist groß. Von Interesse ist alles, was die ländliche Geschichte von Waldsolms zum Ausdruck bringt Dazu gehören vor allern Gegenstände aus den Sachgruppen Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Küche, Kleidung, Spielzeug, Möbel und andere. „Besonders interessant ist natürlich, wenn mit dem jeweiligen Gegenstand individuelle Geschichte verbunden ist, die wir dann auch im Internet in Verbindung mit dem Objekt erzählen“, erklärt Fritzsche.

  Mit Tondokumenten

Durch die Möglichkeiten, die der Computer bietet, kann man die Objekte sehr vielfältig präsentieren. Geschichten in Waldsolmser Mundart können beispielsweise im Audio-Format abgespielt werden, das sich der Besucher am Computer dann anhören kann.
Viele Ausstellungsstücke haben die Teilnehmer des Arbeitskreises selbst aus den Haushalten ihrer Familien beigesteuert. Außerdem folgten Waldsolmser dem Aufruf in der Zeitung, eigene Objekte zum Fotografieren und Inventarisieren zur Verfügung zu stellen. „Das ist ja das Gute am virtuellen Museum“, meint Fritzsche. „Die Eigentümer von zum Teil sehr alten und kostbaren Gegenständen müssen diese nicht auf unbestimmte Zeit für die Ausstellung zur Verfügung stellen, sondern diese werden lediglich von uns fotografiert, archiviert und dann sofort wieder zurückgebracht. Wenn das Bild schließlich im Internet erscheint, hat der Besitzer sein Objekt längst zurück.“
„Wichtig ist, dass wir zumindest mit dem Gerüst der Homepage online sind“, schildert Fritzsche die weitere Vorgehensweise. „Und ab jetzt können wir die Seiten mehr und mehr mit Inhalten füllen.“
Wenn die Arbeiten weiter fortgeschritten sind, sollen neben der virtuellen Darstellungsweise auch reale Sonderausstellungen, zum Beispiel im Rahmen von Feierlichkeiten innerhalb der Gemeinde, stattfinden. „Im neu renovierten Bechtelschen Anwesen soll ein Raum für das Museum eingerichtet werden, von wo aus die, Internet-Seiten auf einem gemeindeeigenen Computer angesehen werden können“, versprach Bürgermeister Leistner bereits den Mitgliedern des Arbeitskreises.

Virtuelles Heimatmuseum

Wer sich die Seiten des Museums anschauen möchte, braucht nicht unbedingt einen eigenen Internetanschluss.  Im Erdgeschoss des Waldsolmser Rathauses in Brandoberndorf (Lindenplatz) ist ein Computer aufgestellt, an dem man zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung den aktuellen Stand der Arbeit einsehen kann. „Das Virtuelle Heimatmuseum Waldsolms“ findet man im Internet unter www.heimatmuseum-waldsolms.de. Dort sollen nun die einzelnen Themenbereiche mit Inhalten gefüllt werden. Wer über ein interessantes Objekt verfügt oder eine Geschichte erzählen mochte, kann sich über die Gemeinde, Tel. (0 60 85) 9 81 00, mit dem Arbeitskreis in Verbindung setzen oder einfach zum nächsten Treffen kommen, das am Mittwoch, 16. Oktober, stattfindet. Ort und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben. Informationen zur Arbeit von Dr. Wolfgang Fritzsche gibt es unter www.a-h-b.de.  (wo)

Sie transportieren Waldsolmser Heimatgeschichte in die digitale Welt (von links): Stephan Schubert und Ortrud Reiter (sjtzend) sowie Dr. Wolfgang Fritzsche, Carmen Bock Ulrike Schepp und Werner Hofmann vor dem Computer. (Foto: Wolfram)