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Griedelbach 1258 – 2008

Autoren: Reinhard Herold, Norbert Leistner, Heinrich Schwabecher, Edmund Stahl, Horst Watz, Margit Würz.

390 Seiten mit 998 schwarzweißen und 1 farbigen Abb. Geb. Euro 25,00.

Herausgeber: Gemeinde Waldsolms und Arbeisgruppe „Griedelbacher Spuren“, 2008.

Der Inhalt der Griedelbacher Bilderchronik wird vom Leben und Wirken der Dorfbewohner geprägt, das in einer umfangreichen, historischen Bildergalerie gezeigt und gewürdigt wird.
Vielfältige Einblicke in die Familiengeschichten, schulische und kirchliche Ereignisse, den Arbeitsalltag in Haus, Hof und Feld und im Handwerk des Dorfes kommentieren Horst Watz, Marit Würz und Edmund Stahl mit viel Hintergrundwissen und einem verschmitzten Augenzwinkern.
Überaus interessant sind die Ausführungen des Hofrates Hüffell aus Braunfels, der seiner Regierung vom katastrophalen Brand im Jahre 1802 berichtete – der das Dorf fast vollständig vernichtete – sowie seine detaillierten Planungen zum Wiederaufbau Griedelbachs. Zahlreiche Abbildungen markanter Gebäude und Hofraiten, Informationen zu deren Erbauung und wechselvoller Nutzung zeigen die spätere Entwicklung des Dorfes.
Neben den Ausführungen zur Kirchen- und Schulgeschichte sowie Kriegs- und Nachkriegserinnerungen von Zeitzeugen sind zwei Beiträge in der Griedelbacher Bilderchronik von besonderem Interesse:
Norbert Leistner berichtet vom Schicksal der Heimatvertriebenen, die in Griedelbach eine neue Heimat fanden. Heinrich Schwabecher hingegen erzählt die ebenso leidvolle Geschichte seiner Vorfahren, die 1766 von Griedelbach aus ins Wolgagebiet aussiedelten, und dort keine neue Heimat fanden.
Die Vorstellung der örtlichen Vereine rundet das umfangreiche, großformatige Werk ab.

Die Chronik von Griedelbach ist bei der Gemeinde Waldsolms erhältlich.